Kaiser Oberflächentechnik - Zinklamellenbeschichtung

Zinklamellenbeschichtung

Durch die nicht-elektrolytisch aufgebrachten Zinklamellenbeschichtungen wird ein hoher Korrosionsschutz mittels geringen Schichtstärken erzielt.

Die Zinklamellenbeschichtung (ZnAl) bietet Hochleistungskorrosionsschutz für Bauteile im Schüttgutbereich und erfolgt im sogenannten Tauch/Schleuderverfahren.

In diesem Verfahren können Stahl, Eisenwerkstoffen, verzinkter Stahl sowie Zink- und Aluminiumwerkstoffe beschichtet werden.

Als langjähriger auditierte Lizenznehmer der Firma Dörken MKS haben wir hier die Produkte Delta Tone und der Delta Protekt-Serie im Einsatz.

Der Schichtaufbau besteht in den meisten Fällen aus einer Grund- und Deckschicht.

Der anorganische Basecoat (Grundschicht) besteht aus einem > 85%  Zink- und Aluminiumanteil. Durch die Fernwirkung des enthaltenen Zink wird ein kathodischer Korrosionsschutz erzielt. Darüber hinaus bilden die im trockenen Film entstandenen Zink- und Aluminiumlamellen Barrieren, die den Einfluss von Korrosionsmedien, wie Sauerstoff, Elektrolyte etc. verringern und somit die Schutzdauer des gesamten Systems erhöhen. Eine weitere Eigenschaft ist die elektrische Leitfähigkeit.

Als Topcoat (Deckschicht) stehen organische und anorganische Lacksystem oder Versiegelungen zur Verfügung, welche hervorragenden Schutz vor mechanischen und chemischen Einwirkungen bietet. Der Schutz vor Kontaktkorrosion wird erhöht, und die Abriebbeständigkeit wird deutlich verbessert. Integrierte Trockenschmiermittel (GZ) ermöglichen darüber hinaus eine Einstellbarkeit der Reibungszahlen. Hier verwenden wir die Produkte Delta Seal GZ und der Delta Protekt VH-Serie.

Im kombinierten Einsatz bietet dieses  Zinklamellen – System einen optimalen Korrosionsschutz und zusätzlich eine Chemikalienbeständigkeit, die vergleichbaren Systemen überlegen ist. Korrosionsschutzwerte von mehr als 720 Stunden Salzsprühnebeltest sind je nach Geometrie und Grundmaterial des zu beschichtenden Bauteils möglich. Die gebräuchlichsten Schichtstärken liegt in diesem Verfahren im Mittel von ca. 6 bis 25 µm.

Die Einbrenntemperaturen liegen, je nach Hersteller und Produkt, zwischen 180 und 250°C. Als Vorbehandlung wird je nach Spezifikation eine alkalische Entfettung, Kugelstrahlen oder Zinkphosphatierung im Trommelverfahren eingesetzt.

Die von uns angebotenen Spezifikationen finden Sie unter Kunden > Spezifikationen.